Blähungen

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

Blähungen beim Neugeborenen

1. Kind im „Fliegerhandgriff“ umhertragen
2. Das Baby Baden (durch Entspannung und Wärme lösen sich Blähungen)
3. Anis-Kümmel-Fenchel-Tee sehr warm aber nicht heiß!
4. Wärmfläschen oder Kirschkernkissen (Vorsicht! nicht zu heiß, Kindbeobachten)
5. mit Kümmelöl od. Windsalbe den Bauch im Uhrzeigersinn massieren,siehe auchAnleitung
6. Bauchwickel anlegen (Tuch relativ fest um den Bauch wickeln)
7. Chamomilla Globuli C30, 3 Globuli bei Bedarf.
8. Winsafterl
9. Lefax Tropfen vor jeder Mahlzeit oder bei Bedarf.
10. Carum carvi Wala Kinderzäpfchen
11. mit dem Fieberthermometer „Fieber messen“, manchmal gehen Winde oder auch
störender Stuhlgang ab, sodass das Kind Erleichterung erfährt.
12. Viele Spaziergänge an der frischen Luft, Kind beruhigt und entspannt sich,wodurch sich auch häufig die Blähungen lösen.

 


Colon-Massage



Raum erwärmen zum Beispiel mit einem Heizstrahler. Den Bauch des Kindes frei machen und Kind in Rückenlage bringen.

Kümmelöl oder Windsalbe auf den warmen Händen verteilen und großflächig vom Oberbauch zum Unterbauch mit beiden Händen nacheinander streichen. Jetzt mit zwei bis drei flachen Fingern im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel massieren.

Dann die Wendepunkte im Darmverlauf punkt/kreisförmig massieren und immer streichend zum nächsten Wendepunkt weiter arbeiten. Dann nochmal im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel massieren.

Zum Abschluß mit den Beinchen des Kindes 1. „Fahrrad fahren“ und 2. Beine anhocken und im Uhrzeigersinn zum Bauch hin kreisen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

Rund ums Baby


Prophylaxen


- Blutzuckertest bei Neugeborenen, direkt nach der Geburt,
  die entweder zu groß oder zu klein sind.

- Credé' sche Prophylaxe Silbernitrataugentropfen für das Baby bei der U1
  (Gonorrhoe-Tripperpropylaxe) ist nicht nötig, wenn bei der Schwangerenein
  Cervixabstrich durchgeführt wurde.

- Vit K Prophylaxe je 2 Tropfen oral U1, U2, U3
  (Vorbeugung gegen innere Blutungen)

- Fluorid-Karies-Propylaxe, Verabreichung von Fluorid oral, ab dem 7. Lebenstagdie
  ersten 6 Jahre lang, ist sehr umstritten, ich empfehle diese Propylaxenicht, eine
  gute Ernährung und Zahnpflege halte ich für besser!

- Vit. D gegen Knochenerweichung ab 10-14 Lebenstag alle 2 Tage 1 Tbl. im
  Sommer nicht, wenn das Kind mindestens 1 Stunde im Freien,
  bei gutem Wetter verbringt.

- Tbc-Schutzimpfung nur bei Gefährdung einer Ansteckung in erster LW

- Impfungen frühestens, wenn das Kind 3 Monate alt ist,
  bei voll gestillten Kindern ab 6 Monate
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Rhythmen

- Ein Neugeborenes hat keinen Rhythmus.
  Gewisse Regelmäßigkeiten sollten begonnen werden in den Tagesablauf
  einzuplanen. Nachts kein oder wenig Licht, so wenig wie möglich
  mit dem Kind machen, am Tag das Baby ins Familienleben mit einbeziehen.
  Das Baby soll den Unterschied zwischen Tag und Nacht lernen.

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Ein Baby beruhigen

- Ruhe bewahren!

- Körperkontakt, wiegen/schaukeln: auf dem Ball, in der Hängematte,
  auf dem noch nicht ganz festen „Mamabauch“

- Tragetuch, Tanzen

- kuschelig betten, Nestchen aus z. B. Hantüchern bauen

- Warm betten, Wärmflasche (nur 60 ° C warmes Wasser) oder Kirschkernkissen
  ans Fußende und/oder das Bettchen vorher damit anwärmen

- Schnuller

- einfach ins Bettchen, manche Kinder sind so überdreht
  und sehnen sich einfach nur nach Ruhe

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Bedürfnisse des Kindes

- Körperwärme, Luft, Sonne, Wasser, Nahrung, Liebe,
  kuscheln, hören, sehen, fühlen, begreifen

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Agressionen gegen das Kind

- Grundsatz: Man muß sich nicht dafür schämen,
  ich denke fast alle Eltern hatten schon einmal insgeheim
  den Wunsch „ihr Kind an die Wand zu klatschen“ :o/ bitte nicht tun.
  Aber zum Trost, das sind genau die Situationen, über die man späterlacht.

-... also zuerst sich selbst beruhigen und dann das Kind.
  Die Kinder lassen sich nicht von völlig entnervten Eltern beruhigen,
  sondern werden eher noch unruhiger, weil sie die "Welt nichtverstehen".

- durch Entkräftung, unruhiges Kind, wenig Schlaf

- das Kind dem Partner, Freunden oder Nachbarn „abgeben“

- Kind ins Bett legen, Tür zu und dann Agressionen abbauen
  (Schreien, Treppen rauf und runter rennen etc.)

- Zigarette rauchen (wenns denn sein muß)

- Freunde anrufen

Ernährung mit dem Fläschchen

- auch "Fläschchenkinder" haben einenIndividuellen Bedarf an Nahrungsmenge.
  (wie auch jeder andere Mensch, ob groß, klein, dick dünn...)
  Manche Menschen verstoffwechseln unmengen, haben dadurcheinen hohen
  Nahrungsbedarf, andere Menschen verstoffwechseln sehr sparsam, der
  Nahrungsbedarf ist geringer.
  Die Packungsangaben können zu wenig oder auch zu viel Nahrung für ihrKind
  bedeuten. Manche Babys halten oft auch nicht den"Vierstundenrythmus" durch.
  Muss auch nicht sein, uns Erwachsenen wird gepredigt, wie gesund esdoch 
  ist, viele kleine Mahlzeiten, über den Tag verteilt, zu sich zu nehmen.
  So ist es übrigens auch bei den Babys, viele Babys trinken einfach öfterweniger
  Milchnahrung. Auch die Menge, jeder Mahlzeit muss nicht immer diegleiche sein.
  So trinkt das Baby sicherlich vor einer größeren Pause mehr und voreiner
  kleineren Pause weniger.

-ganz wichtig ist nur, daß auf der Verpackung stehendeMischungsverhältnis 
  (Wasser/Pulver) einzuhalten. Macht man zu viel Pulver rein, wirdder 
  Flüssigkeitsbedarf des Kindes nicht gedeckt und es bekommt zu vieleNährstoffe,
  es könnte dadurch Verstopfungen bekommen und übergewichtig werden.
  Bei zu hoher Verdünnung, bekommt das Kind nicht genügend Nährstoffe,
  es wird schleppend bis garnicht zunehmen, dies kann bis zu
  Mangelerscheinungen führen. 

-um sich das Leben mit einem Fläschchenkind zu vereinfachen, kann man alle für
  den Tag benötigte Flaschennahrung vorkochen und nach dem Abkühlenim 
  Kühlschrank lagern. Dann nur noch bei Bedarf ein Fläschchen mit derbenötigten
  Trinkmenge befüllen und im Wasserbad (Kochtopf oder Flaschenwärmer)erwärmen.
  !!!Die Reste solcher Fläschchen müssen dann aber verworfen werden unddürfen
  auf keinen Fall nochmals erwärmt und gefüttert werden!!!

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Sauger- und Flaschenhygiene

- ich denke es reicht sie im Geschirrspüler zu reinigen und danach mit heißem
  Wasser abzuspülen (um die Reinigungsmittelreste zu entfernen).
  Die Babys kommen gut mit den normalen häuslichen Keimen zurecht.

- wer keinen Geschirrspüler hat, kann die Fläschchen abwaschen (mit Pril)
  und dann noch 5-10 Minuten im Wasserbad im Kochtopf abkochen.

Kleidung und Hygiene

- Neue Kleidung immer erst Waschen (auch Handtücher)
  damit die Appretur raus ist.

- Die Baby-Kleidung muß nicht extra gewaschen werden.

- meist stimmt die Faustregel:
  das Baby sollte eine Lage mehr anziehen als ein Erwachsener

- Mützchen auf jeden Fall Draußen!

- wenn das Kind warme Hände und Füße und Nase hat, dann fühlt es sich wohl.

- wenn das Kind einen roten Kopf hat und unruhig ist,
  ist es wohl zu warm eingepackt

- Bitte nicht mehr Hygiene „als normal“ betreiben.
  Die Kinder kommen gut mit den häuslichen Keimen zurecht.

- Fläschchen reicht aus im Geschirrspüler zu reinigen und danach mit
  heißem Wasser abzuspülen (um die Reinigungsmittelreste zu entfernen).

- wer keinen Geschirrspüler hat, kann die Fläschchen abwaschen (mit Pril)
  und dann noch 5-10 Minuten im Wasserbad im Kochtopf abkochen.

 

Beikost

Wann fange ich mit der Beikost an?
Zwischen dem 5.-7. Monat
Bei Allergie gefährdeten Kindern erst ab dem 7. Monat
Früher nicht! Muttermilch/Säuglingsnahrungen sind ausreichend
mit Mineralstoffen und Vitaminen angereichert

Wenn das Baby:

mindestens 17 Wochen alt ist 
die Händchen vermehrt in den Mund steckt,
jedem Bissen der Erwachsenen interessiert hinterherschaut
und mit ausschließlicher Milchnahrung nicht mehr zufrieden scheint,
dann ist es Zeit für die ersten Löffelversuche!

Wie beginne ich mit der Beikost?

Behutsam und schrittweise.
Achten Sie auf eine begrenzte Lebensmittelauswahl.
Es reicht, wenn mit einem Produkt angefangen wird.
Am Besten eignen sich Karotten oder Kürbis.
Wird das Gemüse über 5-6 Tage gut vertragen, kommen Kartoffeln dazu. Danach dasPflanzenöl. Zum Schluss haben wir ein komplettes Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Menü.
Nicht verzweifeln, wenn es nicht direkt klappt.
Die Kinder müssen sich erst an den Löffel gewöhnen.  

Industrielle oder selbst zubereitete Beikost?
Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Schauen sie wie es am Besten in ihrenTagesablauf passt.   

Welches Gemüse ist zu empfehlen, wenn ich keine Gläschen füttern möchte?

Ab ca. 6. Monat: Frühkarotte, Kürbis, Zucchini
Ab ca. 8. Monat: Broccoli, Fenchel, Gurke
Ab ca. 9. Monat: Blumenkohl, Spinat
Ab ca.10. Monat: Kohlrabi  

Welches Fleisch eignet sich?

Fettarme Sorten z.B. Ab ca. 7. Monat Rindfleisch oder Geflügelfleisch
Ab ca.8. Monat Lammfleisch  

Welche Fette eignen sich für die Beikost?

Als Fettzusatz ist Rapsöl empfehlenswert
Rapsöl vereinigt in sich die Vorteile von Olivenöl (hoher Gehalt an Ölsäure)
und Sojaöl (ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- und Omega-6 Fettsäuren).
Außerdem enthält es relativ wenig gesättigte Fettsäuren  

Welches Obst eignet sich?
Ab ca. 7. Monat: Birne, Apfel, Banane
Ab ca. 9. Monat: Wasser- oder Honigmelone
Ab ca.10. Monat: Aprikose  

Welches Getreide eignet sich für einen Brei?
Für die ersten Breie Reisflocken.
Ab ca 8. Monat kann es Mais, Dinkel, Hafer, Hirse sein. Auch diese gibt es alsFlocken  

Welche Stufen gibt es bei der Einführung von Beikost?
Erste Beikostmahlzeit:
Mittags eine Flasche durch einen Gemüse - Kartoffel - Fleisch - Brei ersetzen.
Hier beginnen Sie mit dem Gemüse (Karotte) und vervollständigen den BreiSchritt für Schritt.
Zweite Beikostmahlzeit: Abends eine Flasche durch einen Getreide - Milch - Breiersetzen.
Dritte Beikostmahlzeit: Die Nachmittagsflasche durch einen Getreide - Obst -Brei ersetzen.

Ernährungsplan im 1. Lebensjahr

Alter 1. – 3. Monat
Muttermilch bis 1 – 3 stündlich oder adaptierte Säuglings-Anfangsnahrung
Mahlzeiten: etwa 5-7
Beikost 1. Möglichkeit: bei Bedarf ungesüßter Tee
Beikost 2. Möglichkeit: Falls einmal nicht genügend Milch vorhanden,
gib auf 125 ml Tee 1 Teel. Traubenzucker und evt. Reisschleim mit dem Teelöffel

Alter 1. – 3. Monat
Muttermilch bis 1 – 3 stündlich oder adaptierte Säuglings-Anfangsnahrung
Mahlzeiten: etwa 5-7
Beikost 1. Möglichkeit: bei Bedarf ungesüßter Tee
Beikost 2. Möglichkeit: Falls einmal nicht genügend Milch vorhanden,
gib au 5. Monat
Muttermilch oder 3-4 x Säuglingsfolgenahrung 1x Brei 150-200g, 20g Obst
(siehe Beikost 1. Möglichkeit mittags, selten 2. Möglichkeit abends)
Mahlzeiten: etwa 5
Beikost 1. Möglichkeit: Karotten (100g)–Kartoffeln (50g)-Fett (10gButter)-Brei,
anschließend Obst (meist Mittags)
Beikost 2. Möglichkeit: Falls der Hunger groß ist,
Grieß-(oder Maismehl-, schmelzflocken-) Brei
aus Wasser und Milch (Halbe-Halbe) und etwas Butter.
Oder Fertigmilchbrei für den 5. Monat (meist abends)f 125 ml Tee 1 Teel.Traubenzucker und evt. Reisschleim mit dem Teelöffel

6. Monat
Muttermilch oder 2x Säuglings-Folgenahrung 220g
1x Gemüsebrei 200 g
siehe Beikost 1. oder 2. Möglichkeit mittags)
1x Vollmilchbrei mit Obst 200g
(siehe Beikost 1. oder 2. Möglichkeit abends)
Mahlzeiten: etwa 4
Beikost 1. Möglichkeit: Gemüse-Kartoffel-Fettbrei und 1x pro Woche 1Eigelb oder Fisch (mittags) Vollmilchbrei aus Grieß oder Getreide-Kindernahrung mit Obstsaft (abends)    
Beikost 2. Möglichkeit: Fertigmilchbrei ab 6. Monat (abends)

7. – 9 Monat
Muttermilch oder 1x Säuglings-Folgenahrung oder Vollmilch mit Schmelzflockenoder Getreide-Kindernahrung, etwas Zucker (morgens) 1x Gemüsebrei 240g(mittags)
1x Vollkorn-Obstbrei ohne Milch 240g (siehe Beikost) 1x Vollmilchbrei mitGetreide und Obst 250g (abends)
Mahlzeiten: 4
Beikost: Eingeweichte oder aufgekochte Getreideflocken mit Obst undButter = Vollkornobstbrei ohne Milch (nachmittags)

10.-12. Monat
Muttermilch oder 1x Vollmilch mit Brot oder Vollmilchbrei (morgens)
1x Gemüsemahlzeit (mittags) 1x Vollmilchbrei oder Brot und Milch (abends)
Mahlzeiten: 3    
Beikost: Zwischenmahlzeiten aus Kinderkeks, Brot, Zwieback oder etwasObst, Rohkost, Tee. Evt. 1-2 x wöchentlich 1/2 Joghurt und entsprechend wenigerMilch.

 

Die Mengenangaben der Tabelle sind Durchschnittswerte undkönnen je nach Kind verändert werden; wichtig ist nur, dass das Mengenverhältnisder Nahrungsbestandteile in etwa gleich bleibt, z. B. : Wenn das Kind nachtsnoch zusätzlich eine Milchflasche bekommt, sollte die Milch tagsüber eingespartwerden (der Milchbrei enthält dann entsprechen mehr Wasser als Milch) oder dieübrigen
Mengen ebenfalls erhöhen (Gemüse und Getreide)

Rezeptvorschläge für Kinder mitNeurodermitis/Kuhmilchallergie

Vorne weg ein paar allgemeine Hinweise
* Wenn möglich stillen Sie 4-6 Monate
* Mit der Beikost erst nach dem 6. Monat beginnen
* Neue Nahrungsmittel immer einzel und im Abstand von mindestens
7 Tagen hinzuführen
* Den Speiseplan auf wenige aber gut verträgliche Zutaten beschränken
* Diese Nahrungsmittel sollen im ersten Lebensjahr nicht gefüttert werden:Milch, Milchprodukte, Ei, Nüsse, Fisch, Tomaten, Erbsen
* Zuckerreiche (z.B. Schokolade) und säurereiche (z.B. Kiwis, Erdbeeren)
Lebensmittel meiden.  
Was sie bei der Zubereitung eines Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Breies beachtenmüssen
* als Fettzusatz keine Butter, stattdessen: Pflanzenöl z.B. Sonnenblumenöl, Maiskeimöl oder eine milcheiweißfreie Margarine z.B:becel-Diätmargarine,Vitazell Diät-Margarine
* als Gemüse eignet sich: z.B. Karotten, Fenchel, Brokkoli, Spinat
* beim Fleisch wird Schweine- oder Geflügelfleisch meistens vertragen.
* bei fertigen Gläschen auf die Zutatenliste achten (Milchfrei!)  
Was sie bei der Zubereitung eines "Milch"-Getreide-Breies beachtenmüssen:
* Getreideflocken in die Ersatzmilch einrühren.
* FRISCHMILCHBREIE können statt Milch Kuhmilch, mit Ersatzmilch angerührtwerden
* FERTIGMILCHBREIE dürfen nicht genommen werden, sie enthalten Kuhmilch

(Zutatenliste beachten!)

 

Hier eine Auswahlan Rezeptvorschlägen für den Einstieg in die Beikost

Die Rezepte sind nichtgeeignet für Kinder mit einer Unverträglichkeit auf Kuhmilcheiweiß

 

Gemüsebrei

(für Säuglinge ab dem 5./6.Monat)

Zutaten

150 g Möhren , 50 g Kartoffeln , etwas Wasser ,

1 Teelöffel Butter, 30 ml Obstsaft

Zubereitung

Möhren und Kartoffeln waschen, schälen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. Mit wenig Wasser auf kleiner Flamme in 10 bis 20 Minuten weich kochen. Mit dem Pürierstab das Gemüse zerkleinern. Butter und Obstsaft hinzu geben. Als Gemüse eignen sich auch Kohlrabi, Blumenkohl, rote Bete, Schwarzwurzeln. Bei Spinat greifen Sie lieber auf fertige Gläschen zurück, da diese Schadstoff und Nitrat kontrolliert sind (Spinat gehört zu dem nitratreichen Gemüse)

Baby Menü mit Fleisch

(für Säuglinge ab dem 5./6.Monat)

Zutaten

100 g Gemüse ( Auswahl wie oben), 100 g Kartoffeln, Reis oder Nudeln, 1 Esslöffel Milch, 5-10 g Butter oder Pflanzenmargarine, 20-50 g Kalb- oder Hühnerfleisch.

Zubereitung

Gemüse wie oben.

Fleisch von Haut, Sehnen, Fettresten befreien, unter kühlem Wasser abwaschen und dann mit einem Tuch von der Küchenrolle trocken tupfen. In kleine Stücke schneiden und in etwas Wasser gar kochen, herausnehmen und pürieren. Nun kann es unter den Gemüsebrei gegeben werden.

Getreidebrei

(Für Säuglinge ab dem 6./7.Monat)

Zutaten

20 g Getreideflocken

(Weizen, Hafer, Hirse, oder/und Gerste, wenn die Kinder älter sind können Sie das Getreide grob mahlen).

Zubereitung

Getreide mit ca.200 ml Vollmilch 3,5% oder Säuglingsmilch unter ständigem Rühren zu einem steifen Brei kochen.

Mit ca.20 g Banane, Apfel, Birne verfeinern.

Getreide-Obst-Brei

(Für Säuglinge ab dem 6./7.Monat)

Zutaten

20 g Getreideflocken, 90 ml Wasser, 100 ml Obst, 5 g Butter.

Zubereitung wie oben.

 

Tipp

Es gibt Getreideflocken als Instandflocken, diese müssen nur in die heiße Flüssigkeit eingerührt werden.

Grießbrei

(Für Säuglinge ab dem 6./7.Monat)

Zutaten

200 ml Frischmilch (3,5% Fettgehalt) oder Säuglingsmilch, 6% Grieß = 12 g (4 Teelöffel),

5% Kochzucker = 10 g (1 Esslöffel)

Zubereitung

Topf mit kaltem Wasser ausspülen (verhindert dass Anbrennen). Milch bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Kocht die Milch, unter rühren einen gehäuften Esslöffel Hartweizengrieß hinein geben. Bei ausgeschalteter Platte den Brei noch 10 Minuten ziehen lassen. Zwischendurch umrühren, so bildet sich keine Haut. Evt. mit Obst verfeinern.

Vollkornzwiebackbrei

(Für Säuglinge ab dem 6./7.Monat)

Zutaten

2-4 Vollkornzwiebäcke, 100-200 ml heiße Milch, Obst nach Geschmack und Jahreszeit

Zubereitung

Zwiebäcke zerbröckeln und die heiße Milch übergießen. Nach Bedarf zerkleinertes oder zerdrücktes Obst hinzufügen.

Morobrei

(Für Säuglinge ab dem 6./7.Monat)

Zutaten

200 - 250 ml Frischmilch, 5% Butter (10-15 g), 7%Mehl (14-18 g), 5% Zucker (10-15 g)

Zubereitung

Butter in einem Topf zerlassen. Einen Teil Milch langsam in das Fett geben. In den anderen Teil das Mehl rühren, wenn die Milch Hochkommt das angerührte Mehl unterrühren. Mit dem Schneebesen rühren bis alles aufkocht. Zuletzt den Zucker dazugeben.

Gemüsesuppe

(ab 12. Monat)

Zutaten

40 g Margarine, 250 g gemischtes Gemüse (je nach Geschmack und Jahreszeit z.B. 2 Karotten, 1 kleine Stange Lauch, 2 Esslöffel Erbsen, 2 Esslöffel Bohnen, ein paar Röschen Blumenkohl), etwas Pfeffer, Kräuter, 1 Zwiebel, 1/2 Liter Brühe

Zubereitung

Das Gemüse waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Fett zerlassen und die Zwiebel darin dünsten, dann das Gemüse hinzu geben. Mit der Brühe ablöschen und ca. 15-20 Minuten (je nach Gemüseart) garen lassen. Für ein vollwertiges Mittagessen geben wir Nudeln, Kartoffeln oder Griesklösschen hinzu.

Soll es ein Menü mit Fleisch werden geben wir angebräuntes Hackfleisch oder Würstchen in die Suppe.

Müslikekse

(ab 12. Monat)

Zutaten

100g Butter, 200 g Quark, 100 g Honig, 2 Eier, 50 g ungeschwefelte Rosinen, 50 g Haselnüsse, je 50 g Hirse, Weizen, Gerste, Hafer, 3Eßlöffel Milch

Je nach Geschmack: Sesam, Sonnenblumenkerne, Haferflocken.

Zubereitung

Butter, Quark, Honig und Eier schaumig schlagen. Rosinen und Haselnüsse zerkleinern, das Getreide fein mahlen. Alles zur Buttermischung geben und zu einem weichen Teig kneten. Den Teig auf ein gefettetes Backblech verteilen und mit einem Messer glatt streichen. Auf den Teig je nach Geschmack Sesam etc. verteilen.

Den Teig schon vor dem Backen in kleine Teile schneiden.

Backen:20-25 Min. bei 200°C mittlere Schiene

 

Erdbeer-Kefir-Cornflakes

(ab 12. Monat)

Zutaten

150 g Erdbeeren, 1 Esslöffel Zucker, 150 ml fettarmer Kefir, 3 Esslöffel Cornflakes (15 g )

Zubereitung

Erdbeeren waschen, putzen und in viertel schneiden. Mit dem Zucker mischen. Den Kefir über die Erdbeeren gießen. Die Cornflakes gleichmäßig darüber streuen.

Hühnerfrikassee,4 Personen

(ab 12. Monat)

Zutaten

1 kg Hühnerbrust mit Knochen, 1 Liter Wasser, Salz, 200 g Lauchzwiebeln, 40 g Margarine, 40 g Mehl, 200 g Schlagsahne, 1 Prise Zucker, 1 Packung Tiefkühl Erbsen (250 g)

Zubereitung

Hühnerbrust abspülen, zusammen mit Wasser und Salz zum Kochen bringen, ca. 25 Minuten garen. Die Lauchzwiebeln waschen putzen und in Ringe schneiden. Die Hühnerbrust aus der Brühe nehmen und das Fleisch von den Knochen lösen, in kleine Stücke schneiden.  Von der Brühe 400 ml abmessen.

Fett im Topf zerlassen, das Mehl vorsichtig schwitzen lassen, mit Hühnerbrühe und Sahne ablöschen. Abschmecken mit Salz, Zitronensaft. Die Lauchringe und die Erbsen unterrühren und 5 Minuten garen. Das Hühnerfleisch unterrühren dazu schmecken Kartoffeln oder Reis.

Tomatensuppe

(ab 12. Monat)

Zutaten

2 große Fleischtomaten, 40 g Butter, 2 geh. Teelöffel Mehl, 1/2 l Brühe, Salz, Pfeffer, Basilikum, fein gehackte Petersilie, 1/4 l geschlagene Sahne Zubereitung

Butter und Mehl im Topf vermischen, unter ständigem rühren leicht anbräunen lassen. Mit der Brühe ablöschen.

Die Tomaten vierteln und mit ganz wenig Salz und Wasser kurz aufkochen. Das Tomatenmus durch ein Sieb in die Mehlschwitze geben. Kurz aufkochen lassen und abschmecken. In ein Schälchen füllen und mit einem Klecks Sahne und Petersilie verzieren.

 

 

 

Durchfalldiät

 

Für Säuglinge 1-4 Monate
Bei gestillten Babys nur Muttermilchgabe und
Oral Pädon (1Tbl. auf 100ml Wasser)
evt. zusätzlich  Flüssigkeit (Tee mit Traubenzucker auf 125 ml 1 Teelöffel) 

Ansonsten Heilnahrung als Flasche
Oral Pädon (1Tbl. Auf 100 ml Wasser)  

Für Säuglinge 5-6 Monate

wie  1-4 Monate zusätzlich:
Elektrolyt-Reisschleim,
Reisschleim,
Karotten-Reisschleim,
Karottensuppe (100ml Frühkarotten + 100ml Wasser)  

Für Säuglinge ab 7 Monate und auch für Erwachsene

Wie 1-6 Monate zusätzlich:
schwarzer Tee 10 Min gezogen (+gleiche Menge Wasser+
2 Teel. Traubenzucker auf eine Flasche 250 ml)
Heilnahrung als Brei mit gestampfter Banane
Brei aus Zwieback, Tee, geriebenen Äpfeln und gestampfter Banane

Erlaubte Lebensmittel:

Wasserkartoffelbrei, Wasserreisbrei, Heidelbeermuttersaft, Zwieback,Knäckebrot, Traubenzucker, Magerquark, Magerjoghurt, Wasserkakao, gekochtesHühnerfleisch, Karottengemüse ohne Fett  

Bei Erbrechen
 

Für Säuglinge ab 7 Monate und auch für Erwachsene

Pfefferminztee mit 2 Teel. Traubenzucker auf 250 ml, und einer Prise Salz,
alle 5 Minuten 1 Teel
Später Zwieback
Anschließend wie bei Durchfall  

Verbotene Lebensmittel bei Durchfall und Erbrechen
 
Normale Säuglingsnahrung, Vollmilch, Milchbrei, Obstsaft, Kochzucker, Kekse,Kuchen, Brot, Butter, Margarine, Wurst, Käse, Ei, Sahnequark, Joghurt,Schokolade, Bonbons (außer Traubenzucker), normales Mittagessen .